Förderbedarf von Schülern mit Behinderungen

Schüler mit Behinderungen haben einen hohen individuellen Förderbedarf!

Nur durch eine qualifizierte Schulbegleitung können diese Kinder aktiv am Schulunterricht teilnehmen!

Was ist Schulbegleitung?

Schüler mit einer individuellen Behinderung bedürfen einer besonderen Unterstützung, um eine aktive Teilhabe am Schulunterricht zu ermöglichen.

Diese Unterstützung erfolgt durch Schulbegleiter, d.h. einer Person, die das Kind im Unterricht begleitet und somit eine aktive Beteiligung des Schülers am Unterricht ermöglicht.

Warum diese Initiative?

Der bayerische Bezirk Unterfranken bezahlt im Regelfall nur ungelernte Hilfskräfte. Ferner werden Krankheitstage der Schulbegleitung und des Kindes nur begrenzt finanziert.

Gegen diese unzureichenden Leistungen wehren wir uns mit einer Petition an den Bayerischen Landtag!

 

Schulbegleitung

Was ist Schulbegleitung?

Schüler mit einem hohen individuellen Förderbedarf bzw. einer stark ausgeprägten individuellen Behinderung, die eine Betreuung des einzelnen Kindes oder Jugendlichen erforderlich macht, bedürfen einer besonderen Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe, um eine aktive Teilhabe am Schulunterricht zu ermöglichen.

Dieser Förderbedarf der Schüler zeigt sich in besonderer Weise in folgenden Bereichen:

  • ausgeprägte Verhaltensauffälligkeiten,

  • stark eingeschränkte Kommunikation,

  • eingeschränkte Fertigkeit im lebenspraktischen Bereich wie Körperpflege, Toilettengang, Kleidungswechsel und Nahrungsaufnahme,

  • eingeschränkte Fähigkeit im grobmotorischen und feinmotorischen Bereich.

Diese Unterstützung erfolgt seit einigen Jahren durch Schulbegleiter, d.h. einer Person, die das Kind mit hohem individuellen Förderbedarf im Unterricht begleitet und somit eine aktive Beteiligung des Schülers am Unterricht ermöglicht. (alle Details hier)

Aktuelle Leistungseckpunkte des Bezirks Unterfranken für Arbeitgeber von Schulbegleitern:

  • Anstellung von angelernten Hilfskräften (kein Fachpersonal!!!!)

  • Vergütung nur der tatsächlichen geleisteten Arbeitsstunden

  • Maximale Vergütung von 10 Krankheitstagen des Kindes

  • Maximal 3 % der Nettoarbeitszeit für Krankheitstage des Schulbegleiters

  • Keine Vergütung von Fortbildungszeiten, Verfügungszeiten und Teamgesprächen

  • Nur 8 % der Personalkosten für Sachkosten, Verwaltung und Organisation

  • Arbeitgeber ( Private und Dienste) müssen in Vorkasse für Lohn- und Sozialleistungen gehen

(alle Details hier)

Unsere Forderungen an den Bezirk Unterfranken

  • Anstellung von qualifiziertem Fachpersonal mit entsprechender Entlohnung

  • Finanzierung der Schulbegleitung über eine monatliche Pauschale mit Bezahlung von Urlaubs- und Feiertagen

  • Begrenzung des Ansteller-Risikos durch Anerkennung aller Krankheitstage des Kindes und des Schulbegleiters

  • Übernahme der anfallenden Kosten für eine Ersatzkraft bei Krankheit des Schulbegleiters

  • Angemessene Verwaltungs- und Personalkostenpauschale von 15 % für den Anstellungsträger

(alle Details hier)